Prostata
Die Klinik Prof. Schedel ist auf die Rehabilitation nach Operation oder
Bestrahlung bei Prostatakrebs spezialisiert. Patienten aus Kliniken und Praxen
in ganz Bayern werden bei uns nachbehandelt. Die Klinik versteht sich als
wichtiges Glied einer Behandlungskette. Die Qualität der Behandlung wird ständig intern und
extern überwacht. Bei Prostatakrebs gibt es typische Probleme. Ein erfahrenes
Team steht bereit, um Ihnen zu helfen.
Ihre Gesundheit
Sehr häufiges Problem nach Prostata- oder Blasenoperation.
Psychisch sehr belastend, oft Rückschläge. Gerade sehr aktive Patienten fühlen
sich stark beeinträchtigt. Wichtigstes Thema in der Reha.
Fast jeder Patient ist zumindest zeitweise betroffen. Probleme mit dem
Selbstwertgefühl oder in der Partnerschaft. Unsicherheit bezüglich der richtigen
Therapie.
Oft durch Narkose oder Blutverlust bei OP bedingt. Auch nach Bestrahlung
häufig.
Manchmal größere Defekte im Bereich der Operationsnarbe mit
langwieriger Wundheilung. Zusätzlich oft Wundinfektion. Kein Hinderungsgrund für
eine Reha.
Normale Reaktion auf Tumordiagnose und Therapie. Individuell
sehr unterschiedlich ausgeprägt
Oft im Bereich Unterbauch, Hoden, Damm. Vor allem nach längerem Sitzen oder
Gehen.
Unsere Aufgabe
Wichtigste Therapie bei Inkontinenz. In unserer
Klinik täglich mehrere Gruppenangebote, bei Bedarf auch Einzeltherapie.
Eingehende Einweisung durch Arzt und Physiotherapeut. Erfahrung des Therapeuten
für den Erfolg entscheidend. Manchmal zusätzlich Elektrotherapie oder
Medikamente hilfreich. Behandlung stationär in der Reha sinnvoll, zu Hause
Organisation oft problematisch.
Nicht für alle gleich wichtig, aber für jeden interessant.
Ausführliche allgemeine Informationen über Medikamente und Hilfsmittel. Bei
Bedarf Einzelberatung.
Grundlegende Therapie zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit
und Beweglichkeit. Gruppenangebote und Einzelkrankengymnastik in verschiedenen
Leistungsstufen, auch für frisch Operierte.
Wundmanagement durch spezialisierte Pflegekräfte.
Verbandsmaterialien und Verbandstechnik auf höchstem Niveau. Tägliche
Wundkontrolle. Empfehlungen zur Weiterbehandlung nach Entlassung.
Freiwilliges Therapieangebot. Einzeltherapie durch speziell
ausgebildete Psychologen. Schwerpunkt Krankheitsverarbeitung, Lebensperspektive.
Gruppenangebote mit Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen.
Genaue Schmerzdiagnostik. Fachärztliche Beratung. Bei
Bedarf medikamentöse Einstellung. Überwachung und Dosisanpassung mit festem
Ansprechpartner. Abstimmung mit dem übrigen Rehaprogramm.
Prostatakrebs kann heute gut behandelt werden. Viele
Patienten sind für immer geheilt. Die Nebenwirkungen der Therapie sind
manchmal belastend. Eine Rehabilitationsbehandlung ist die beste Möglichkeit,
Leistungsfähigkeit und Lebensfreude wiederzuerlangen und auf Dauer zu
erhalten.
Bericht eines Betroffenen (PDF)